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Cloud Computing bezeichnet einen aktuellen Trend im verteilten und Hochleistungsrechnen. Der Grundgedanke beim "Rechnen in der Wolke" ist es ebenso wie bei Virtualisierungskonzepten Kostenvorteile gegenüber konventionellen Systemen durch gemeinsames Nutzen einer großen, verteilten IT-Landschaft zu erzielen. Die zugrundliegende IT-Infrastruktur einer Cloud wird dabei nicht durch den Anwender selbst betrieben, sondern vielmehr werden Ressourcen (Prozessorzeit, Speicher etc.) von einem großen Anbieter bereitgestellt und von den Kunden/Anwender (zumeist kostenpflichtig) bezogen. Der Zugriff und die Nutzung der entfernten Ressourcen geschieht vielmals Web-basiert oder durch den Einsatz von Host-Virtualisierungstechniken, so dass verfügbare Ressourcen als Virtuelle Maschine (VM) verfügbar und zugänglich gemacht werden. Prominente Beispiele für produktive Clouds sind Amazon Elastic Compute Cloud, Google App Engine oder auch Zimory.
Ziel dieser Arbeit ist es Benchmarks für Virtuelle Maschinen in der Cloud bereitzustellen. Dabei gilt es etablierte Standard-Benchmarks zur Bewertung von CPU, Hauptspeicher, Hintergrundspeicher und Netzanbindung auf Maschinen in der Cloud zum Einsatz zu bringen und mit deren Hilfe vergleichende Messungen durchzuführen. Als exemplarische Clouds sollen im Rahmen dieser Arbeit Amazons Elastic Cloud (EC2) sowie die Cloud-Dienste von Cohesive Flexible Technologies näher betrachtet werden. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz, Vorkenntnisse im Bereich Virtualisierung sind von Vorteil.
Aufgabensteller:
Prof. Dr. D. Kranzlmüller
Anforderungen:
Vorkenntnisse im Bereich Linux und Virtualisierung sind von Vorteil.
Dauer des Fopras/SEPs:
3 Monate
Anzahl Bearbeiter:
1
Betreuer:
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