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In heutigen Firmen und Rechenzentren ist die Virtualisierung von Infrastrukturkomponenten nicht mehr wegzudenken. Dabei kommen viele verschiedene Arten der Virtualisierung zum Einsatz, die sich zum einen in der Art der Virtualisierung und zum anderen unterschiedlicher Implementierungen und der Unterstützung unterschiedlicher Virtualisierungsformate bedienen. Zu einem großen Teil wird dabei von den Herstellern selber eine Interoperabilität zwischen den verschiedenen Implementierungen nicht gewünscht, um eine Herstellerbindung zu erzielen.
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Web-basierten Konverter für verschiedene Formate Virtueller Maschinen (VM) zu implementieren. Hierzu sollen gemeinsam auszuwählende, bereits existierende Werkzeuge zur Konvertierung von VMs verwendet werden. Eine Eingabe eines VM-Abbildes (auch als "Image" bezeichnet) soll über eine Web-Schnittstelle hochgeladen werden, ein Konverter soll modular und austauschbar die Übersetzung in ein gewünschtes Zielformat durchführem und das konvertierte "Image" wieder an den Anwender zurückgeben.
Die Vision, die diese Arbeit motiviert, ist es einen gewissen Grad an Interoperabilität zwischen verschiedenen Cloud Computing-Lösungen zu erzielen. Der Begriff Cloud Computing erscheint seit einiger Zeit als einer der Trendbegriffe der Informatik. Obwohl es keine eindeutige Definition gibt, herrscht dennoch Einigkeit über einige Charakteristika, die das Cloud Computing ausmachen. Eines der Hauptkriterien ist, dass IT-Ressourcen zu einem Dritten ausgelagert werden und über das Internet zugegriffen werden. Viele Cloud Computing-Angebote stellen dafür eine Web-basierte Nutzeroberfläche zur Buchung und Nutzung Virtueller Maschinen bereit.
In einem zweiten Schritt soll das im Rahmen dieser Arbeit erzielte Ergebnis in am Lehrstuhl existierende prototypische Clouds eingebracht werden. Ziel dabei ist es vor allem zwischen verschiedenen Clouds Virtuelle Maschinen austauschen zu können und somit eine Herstellerbindung ("vendor lock-in") zu vermeiden. Der genaue Umfang der Arbeit hängt maßgeblich von der Anzahl der Bearbeiter ab und wird in den einführenden Besprechungen mit den Betreuern genau festgelegt. Alle notwendigen Hard- und Software-Komponenten, genauso wie ggf. notwendige Lizenzen, werden vom Lehrstuhl zur Verfügung gestellt.
Aufgabensteller:
Prof. Dr. D. Kranzlmüller
Anforderungen:
Keine, Vorkenntnisse im Bereich der Systemvirtualisierung sind jedoch hilfreich.
Dauer des FoPras/SEPs bzw. der BA:
3 bzw. 4 Monate
Anzahl Bearbeiter:
1 bis 2
Betreuer:
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